Im Rahmen des Outreach (dtsch.: soziales Engagement, Öffentlichkeitsarbeit) unternimmt der leitende Arzt der Klinik mit einigen Mitarbeitern monatliche Fahrten in entlegene Gegenden der Volta Region, um dort Menschen mit Augenproblemen zu untersuchen. Konservative Patienten werden auf der Stelle behandelt, während operationsbedürftige Patienten zum Eingriff in die Klinik bestellt wurden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass etwa zwei Drittel dieser Patienten nicht in der Klinik erscheinen, weil sie keine Transportmöglichkeit haben, keine Begleitperson verfügbar ist oder Sie zu arm sind, um den Fahrpreis zu entrichten.

Seit Ende 2017 hat die Klinik nun begonnen, das für die Operation notwendige Material mitzunehmen und vor Ort zu operieren. Bei einem einzigen solchen Besuch können 30 bis 40 Operationen zusammenkommen, die nur möglich sind, weil die Klinik neuerdings ein aus Spenden finanziertes, transportables Operationsmikroskop besitzt, das bei Stromausfall – und der ist an der Tagesordnung –  sogar mit Batteriebetrieb einsetzbar ist.

Jede Outreach-Tour verursacht Kosten von ca. 1.000 Euro, denen nur höchst geringe Einnahmen gegenüberstehen. Es handelt sich hier also um ein rein humanitäres Programm auf dem Boden von Spenden über die Aktion Volta Augenklinik.